Internationale Regatta Kopenhagen 2025
Text und Fotos: Masters & Young Classics
Vom 8. bis 11. Mai 2025 nahm unser Verein mit einer hochmotivierten Mannschaft an der Internationalen Regatta in Kopenhagen teil. Bereits die Anreise am Donnerstagmorgen entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer: Ein Roadtrip über beeindruckende Brücken und durch malerische Landschaften brachte uns direkt zum Bagsværd Roklub – unserem Gastgeber für die kommenden vier Tage.
Dort wurden wir herzlich empfangen und waren sofort begeistert von der professionellen Regattastrecke und der ausgezeichneten Infrastruktur. Der dänische Verein stellte uns freundlicherweise Boote und Material zur Verfügung, so dass einem erfolgreichen Trainings- und Wettkampfwochenende nichts im Wege stand. Nachdem die Zelte aufgeschlagen waren, ging es gleich zur ersten Trainingseinheit aufs Wasser – den Abend ließen wir gemeinsam mit unseren dänischen Ruderfreunden bei einem gemütlichen Grillabend ausklingen.

Vier ARV Hanseat Masters in Kopenhagen
Am Freitag standen zwei intensive Trainingseinheiten auf dem Programm, unterbrochen von einem kulturellen Abstecher in die Innenstadt von Kopenhagen. Die Zeit in der Stadt verging wie im Flug, und nach einem leckeren Essen machten wir uns rechtzeitig auf den Rückweg zur Obleutebesprechung, um bestens auf die anstehenden Rennen vorbereitet zu sein.
Starker Auftakt mit zwei Bronzemedaillen
Der Samstag begann entspannt, da unsere Rennen erst am Nachmittag angesetzt waren. Nach dem Aufwärmen und einer letzten taktischen Besprechung ging es für unseren Senioren-Männer-Riemenvierer ohne Steuermann (SM4-) ins erste Rennen. Trotz kleiner Startschwierigkeiten konnte sich das Team in einem spannenden Feld mit fünf Booten die Bronzemedaille sichern. Doch Zeit zum Feiern blieb kaum, denn direkt im Anschluss ging es in den Achter – ein Boot, in dem wir vorher noch nie in dieser Konstellation zusammen gerudert sind.
Gemeinsam mit unseren neu gewonnenen Freunden vom Roklubben Ægir stellten wir uns der Herausforderung. Trotz der fehlenden gemeinsamen Trainingseinheiten und einem starken Seitenwind gelang uns ein couragiertes Rennen. Das Team harmonierte schnell – und mit viel Einsatz und Improvisation erruderten wir die zweite Bronzemedaille des Tages.
Am Abend wurden wir bei Livemusik zum Grillen an der Regattastrecke eingeladen. In entspannter Atmosphäre ließen wir den Wettkampftag gemeinsam ausklingen.

ARV Hanseat Masters auf einem Gastgeberboot des Bagsværd Roklub
Sonntag: Gold, Silber und echte Ruderkameradschaft
Am Sonntag ging es motiviert in die letzten Rennen. Im SM4- setzten wir auf eine neue Renntaktik – und das mit Erfolg: Schon am Start konnten wir uns mit etwa anderthalb Bootslängen absetzen und dominierten das Rennen bis zum Ziel. Damit holten wir verdient den Sieg. Besonders schön: Unsere Achterkameraden vom Roklubben Ægir errangen Bronze, und wir konnten den Erfolg gemeinsam feiern.
Auch im Achter zeigte unser Team eine klare Steigerung. Der Start war zwar erneut chaotisch, doch wir kamen besser ins Rennen und harmonierten nun deutlich eingespielter als am Vortag. Am Ende durften wir uns über eine starke Silbermedaille freuen – ein verdienter Abschluss für ein Team, das erst wenige Stunden zuvor das erste Mal zusammen im Boot saß.
Nach der Siegerehrung wurden die Boote geputzt und das Lager abgebaut. Für uns ging es zurück nach Hamburg – der Abschluss eines rundum gelungenen Wochenendes wurde stilecht mit einem wohlverdienten Burger gefeiert.

ARV Hanseat Masters auf einem Gastgeberboot des Bagsværd Roklub
Ein großes Dankeschön an den Bagsværd Roklub für die großartige Gastfreundschaft – wir kommen gerne wieder!
