Wir über uns

Wettkampfsport – Breitensport – Freizeitrudern:
Ein Club für alle

Ob jung oder alt, Frau oder Mann – Rudern ist prinzipiell für jeden geeignet, auch für Blinde und Sehbehinderte, und kann im Alster-Ruderverein Hanseat auf unterschiedlichen Fitness-Leveln und Anspruchs-Niveaus als Freizeit- oder Wettkampfsport bis ins hohe Alter betrieben werden. So haben von unseren Griesen einige nach ihrem Berufsleben zum Rudersport zurückgefunden – oder ihn erstmals für sich entdeckt.

Der Alster-Ruderverein Hanseat verreist auch gern mit dem Ruderboot, denn Ruderwanderfahrten begeistern. Engagierte und erfahrene Vereinsmitglieder organisieren Tagestouren, Wochenend-Fahrten, Fahrten mit mehreren Übernachtungen und in den Ferienmonaten auch längere Ruder-Reisen.

Der Wettkampfsport ist einer der traditionellen Pfeiler des Alster-Rudervereins Hanseat und bringt immer wieder Talente auf internationalem Niveau hervor, die bei Landes-, Europa- oder Weltmeisterschaften im In- und Ausland starten.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersgruppen werden bei uns ausgebildet und können sich, wenn gewünscht, auf zahlreichen Regatten im Jahr messen. Der Hanseat Dreikampf für Kinder und Jugendliche wird alljährlich von unserem Verein ausgerichtet.

Über Wettkämpfe aktuell informiert sein

Auch die vereinseigene ARV Hanseat-App informiert dich über alle laufenden Wettkampfergebnisse. Sie kann über den App-Store des Smartphone- oder Tabletanbieters heruntergeladen werden.
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Vereinsleben als gelebtes Miteinander

Zum Vereinsleben gehört bei uns dazu, dass wir unsere Mitglieder gerne bei verschiedenen Vereinsveranstaltungen sehen und uns über ehrenamtliches Engagement, z.B. in Vereinsgremien freuen. Auch Mitglieder, die keine Ämter bekleiden, leisten selbstverständlich einige Arbeitsstunden zum Wohle des Vereins, z.B. Boote pflegen, Auf- und Abbauarbeiten bei Vereins-Festen, Steuermannsanzüge waschen, Gartenpflege, Tresendienst usw., denn nur so sind Freude an Sport und Geselligkeit zu einem moderaten Monatsbeitrag möglich.

Geschichte des Vereins

Aus der Verschmelzung des Vereins Alster-Ruderverein Vorwärts von 1925 e.V. mit der Uhlenhorster Rudervereinigung Hanseat von 1933 e.V. entstand 1960 der Alster-Ruderverein „Hanseat“. Dem ARV Vorwärts hatte sich bereits 1941 der RC Delphin angeschlossen. Die Uhlenhorster Rudervereinigung Hanseat von 1933 e.V. wiederum war zuvor aus der Zusammenführung der Uhlenhorster Rudervereinigung von 1933 und dem RC Hanseat von 1950 entstanden.

Prägende Persönlichkeiten

Der früheste 1. Vorsitzende war Fritz Schwarze, der den ARV Hanseat (damals Vorwärts) durch die Jahre 1925-1936 führte. Unter seiner Aegide wurden die ersten Boote erworben. Dies waren damals allesamt Boote mit Festsitz.
Ihm folgte Hans Weber, der den Club durch die Kriegswirren und in den Neuanfang nach dem Krieg führte. In diesen Jahren erlebte der Verein seine erste Blütezeit mit 95 Siegen, davon schon neun im Rollsitzboot.
Günther Schwingel führte den Club für zwei Jahre bis 1954, in denen der komplette Bootspark auf Rollsitzboote umgestellt wurde. 1954 wurde das Zepter an das Hanseat Urgestein Walter Diekmann übergeben, der den ARV Hanseat mit Unterbrechungen von 1954-1989 als 1. Vorsitzender leitete und 1989 Ehrenvorsitzender wurde. Dazwischen lagen noch die Jahre 1963-1969 mit Werner Paul und 1972-1976 mit Hermann Kruse als 1. Vorsitzenden. Es folgten Karl-Heinz Patzwald (1989-1997), Rüdiger Fraatz (1997-2003), Regine Holzapfel (2003-2010), Holger Detlefsen (2010-2015) und Georg Beischreiber (2015-2018), der sich maßgeblich um den Neu- und Umbau von Clubhaus, Bootshaus und Werkstatt sowie die Finanzierung kümmerte.

Meisterschaften, Olympiasieg und Regattasiege

In den Jahren 1960-1975 zum 50jährigen Jubiläum gab es mit der Verschmelzung der beiden Vereine, dem Bau des Clubhauses und dem Neubau einer größeren Bootshalle sowie insgesamt 219 Regattasiegen die zweite Blütezeit des Vereins. Väter dieser Erfolge waren die Trainer Heinz Paruschke (bis ca.1978) und Heinz Sievers (ab 1978-1988), die ihren Ruderern das Siegen beibrachten.
In den Jahren 1976-1984 folgten mit dem Olympiasilber von Peter-Michael Kolbe und insgesamt fünf Deutschen Meisterschaften für den ARV Hanseat weitere Höhepunkte. 1984 war das mit Abstand erfolgreichste Jahr der Hanseaten mit 50 DRV-Siegen durch reine Vereinsmannschaften.

Die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts waren geprägt von der Hinwendung des Vereins vom reinen Leistungssport zu mehr Breitensport und Wanderrudern sowie einer Wiederbelebung unserer Jugendabteilung. Folge davon war ein starker Mitgliederzuwachs um 85% innerhalb von sechs Jahren. Zug um Zug konnte unser Bootspark den höheren Mitgliederzahlen und geänderten Ansprüchen angepasst werden.

Der ARV Hanseat heute

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts bemühen wir uns um eine ausgeglichene Gestaltung der Bereiche Leistungssport, Wanderrudern und Breitensport. Auch Blinde und Sehbehinderte sind willkommen (Inklusionssport) und werden bei uns kompetent unterstützt. Gelände und Bootshaus sind dafür ausgelegt.

Infos zum Mitnehmen: ARV_Hanseat_Flyer.pdf

Bildnachweis: Bild 2,3, und 4 von oben: © DRV/Seyb/Schwier
Übrige Bilder: © ARV Hanseat (siehe auch Impressum)

  • Junioren-Weltmeisterschaft in Tokyo 2019: Silbermedaille für den deutschen "Doppelvierer ohne" (mit ARV Hanseat-Ruderin Charlotte Moritz, 2.v.r.)
  • Junioren-Weltmeisterschaft in Tokyo 2019, Silbermedaille für den deutschen "Doppelvierer ohne" mit ARV Hanseat-Ruderin Charlotte Moritz
  • U23-WM in Sarasota 2019, ARVH-Ruderer Alexander Vollmer (im Bild ganz rechts) startet im deutschen Vierer mit Steuermann
  • Zur Taufe eines neuen Bootes versammeln sich ARVH-Mitglieder am Clubhaus
  • Die erste Fahrt des frisch getauften neuen Bootes
  • Das Anrudern im April ist jedes Jahr ein Vereins-Ereignis
  • ARVH-Wanderruderfahrt mit Pause am Elbstrand